Chile: Ein Besuch in der Heimat unseres Synergicfood

Chile in Südamerika

Unzählige Mythen, Legenden und Sagen ranken sich um Südamerika. Kein Erdteil zog je die Fantasie seiner Bewohner und vor allem der Außenstehenden so magisch an wie der Kontinent zwischen Karibik und Feuerland. Schon mit der Ankunft der ersten spanischen Konquistadoren wurde das Bild des Kontinents maßgeblich von Sagenumwobenen bestimmt: Das verwunschene, unermesslich reiche Goldland El Dorado, die von Orellana beschriebenen Amazonenkriegerinnen oder die mythischen, menschenopfernden Völker der Anden sind nur Beispiele der legendären Strahlkraft, die Südamerika umgab. Und noch in der Moderne werden bedeutende Persönlichkeiten, von Evita Peron über Che Guevara bis zu Hugo Chavez von einer mythischen Aura umgeben, die bisweilen gar ihr reales Schaffen elementar verklärt. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass der Magische Realismus in Südamerika entstanden ist, eine Literatur- und Kunstströmung, die die reale Wirklichkeit mit einer magischen Ebene zu einer dritten Realität verschmelzen lässt.

Chile ist ein Abziehbild dieser Verschmelzung von Realität und Magie, die auch von der bekanntesten zeitgenössischen Vertreterin des Genres Isabel Allende oft beschrieben wurde. Die magische Gestalt von Feuerland, den Anden oder dem verwunschenen Küstenland trifft krachend auf die überaus realen Gefahren dieser natürlichen Geographie, die sich in Vulkanausbrüchen, Erdrutschen und den mitunter heftigsten Erdbeben der Erde äußern. Der Mythos des stabilen und wohlhabenden Chile wird konterkariert von einer blutverschmierten Geschichte aus Revolutionen, Kriegen und dem Putsch von 1973, der bis heute unübersehbare Narben hinterlassen hat. Das ganze Land scheint sich zwischen den Extremen dieser Welt zu bewegen, und einen Mythos zu versprühen, der sich je nach Betrachtungsweise völlig unterschiedlich gestaltet. 

Chiles natürliche, eingeschlossene Lage zwischen dem Pazifik im Westen, den Anden im Osten, der Atacamawüste im Norden und der Antarktis im Süden könnte mit einem überdimensionalen Freiluftgefängnis verglichen werden - eines atemberaubenden, wunderschönen Gefängnisses. Ebenjene Barrieren sorgen auch für die naturräumliche Gliederung des Landes und dienen als bedeutender Anziehungspunkt für über sieben Millionen Touristen (Stand: 2018), vornehmlich aus den Nachbarländern, Europa und den USA. Der renommierte und populäre Reiseführer Lonely Planet kürte Chile 2018 vor Südkorea und Portugal zum Nummer-1-Reiseland des Jahres. In der Begründung wurden vor allem die landschaftliche Diversität, malerische Städte wie Valparaíso sowie der hervorragend ausgebaute touristische Infrastruktur hervorgehoben. Chile hat sich vom Rande der Welt längst ins globale Schaufenster gestellt und präsentiert sich einer wachsenden Touristenmasse in prachtvollem Glanz. 

Der boomende Wirtschaftszweig des Tourismus, gepaart mit dem naturellen Reichtum des Landes und dem einzigartigen Verlauf seiner Geschichte haben Spuren hinterlassen: Heute ist Chile gemeinsam mit Uruguay das wohlhabendste Land Südamerikas. Das Land führt die gesamte lateinamerikanische Welt in unzähligen Rankings und Teilbereichen an: Lebensstandard, Index menschlicher Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Pro-Kopf-Einkommen, Friedenszustand, wirtschaftliche Freiheit und Korruptionswahrnehmung. Es erscheint wie ein Treppenwitz der Geschichte, möglicherweise aber auch wie eine Ausgeburt des Magischen Realismus selbst, dass dieser Wohlstand maßgeblich auf den Diktator Pinochet zurückgeht, der das Land nach dem Putsch diktatorisch im Würgegriff hatte.  Den unzähligen Menschenrechtsverletzungen standen liberale Wirtschaftsreformen gegenüber, die für einen in der Region einzigartigen Boom in Chile sorgten. Der relative Reichtum des Landes und die hohe Lebensqualität dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Chile auch ein Land der extremen sozialen Gegensätze ist. Auch hier gibt es zum einen Slums und Elendsviertel und zum anderen eine kleine Oberschicht, die einen Großteilsteil der Ressourcen des Landes bündelt. Die Proteste des vergangenen Jahres haben gezeigt, dass auch Chile ein soziales Pulverfass ist, das jederzeit hochgehen kann und sich damit kaum von seinen teils wesentlich ärmeren Nachbarstaaten unterscheidet.

Natur in Chile

Ob mythisch, zauberhaft oder nicht: Das Gesicht Chiles ist mannigfaltig wie sonst nur in einer Hand voll anderer Staaten der Welt. Wie an einer überdimensionalen Perlenschnur reihen sich auf 4.300 Kilometer Landesteile aneinander, die sich von Grund auf unterscheiden. Im Norden befinden sich die trockensten Orte dieser Erde, riesengroße Wüsten wie die Atacama-Wüste, in denen es seit Jahrzehnten nicht mehr geregnet hat. An der Küste, eng angeschmiegt an die Ausläufer des Andengebirges und mit respektvollem Abstand zueinander, reihen sich die Städte des chilenischen Nordens bis ins Zentrum des Landes aneinander, wo sich aufgrund des angenehmen, subtropischen Klimas der Großteil der Bevölkerung ballt. Hier befindet sich auch Santiago de Chile, die wichtigste Metropole des Landes. Im Umland erstreckt sich mediterranes, extrem fruchtbares Land, das für den Obst- und Weinanbau weltberühmt ist und auch das Herzland für unser Synergicfood ist. Südlich der sonnigen Täler und Felder des Zentrums schleißt sich südlich die sogenannte Chilenische Schweiz an, ein idyllischer Landesteil mit gemäßigten Temperaturen und immergrünen Wiesen und Wäldern, die schließlich in den großen Süden übergehen, einer niederschlagsreichen Region mit temperiertem Regenwald, der erst an den antarktischen Klippen von Kap Hoorn ein Ende findet.

Man könnte immer weiter und weiter über das Land, seine vielfältigen Facetten, seine bewegte Geschichte und seinen einzigartigen Mythos schreiben, doch könnte man damit selbst nach einer Million Wörtern nur die halbe Wahrheit herauskitzeln. Es lohnt sich vielmehr, Chile zu erleben! Da gerade in den Zeiten der pandemischen Ausbreitung des Corona-Virus Reisen in das Land weitaus schwerer umzusetzen sind, als sonst, genügt es auch, die Produkte des Landes zu genießen, in denen sich die vielen Facetten widerspiegeln: Wein, Obst, Gemüse oder verarbeitete Produkte wie unser Synergicfood. Die Traubensorte uva tintorera, die für Synergicfood verwendet wird, ist ein Teil dieser magischen Mischung: Sie  kann sich nur in Chile, dank des vorteilhaften Klimas, so entfalten und all ihre, für den Menschen nützlichen, Nährstoffe bereitstellen. Wir nutzen diese Nährstoffe in Synergicfood in Kombination mit Ballaststoffen und Präbiotika um den Menschen eine einfache und gesunde Bereicherung für die Ernährung zu bieten. Lassen Sie sich von der Magie Chiles verzaubern!